Fotomonat.de ist ein Fotografiemagazin in digitaler Form, das Themen aus der Welt der Fotografie enthält. Es war eine einfache kleine Webseite (2006) und wurde eine große Kombination verschiedener Webseiten zur Dokumentarfotografie. Dies alles begann vor ungefähr zehn Jahren mit dem Motto „Sie finden hier gute Gedanken, gute Bücher und gute Fotos!“

Michael Mahlke Remscheid

Michael Mahlke Remscheid

Nach den ersten Jahren wurde es immer mehr, weil neben die aktuellen und historischen Themen interessanter Dokumentarfotografie meine persönliche Weiterentwicklung trat. Zudem beobachtete ich die sozialen und asozialen Auswirkungen neuer Technik und experimentierte fotografisch und gedanklich.

Michael Mahlke Remscheid

Michael Mahlke Remscheid

Diese Mischung aus Thema, Person und Interaktion ergab wiederum Neues. So wurde aus einer kleinen Webseite eine Mischung aus persönlicher Entwicklung und dokumentarischer Funktion.

Und so wie sich mein äußeres Erscheinungsbild änderte, wandelten sich auch die Webseiten und die Inhalte. Alles fließt und nur wer sich ändert bleibt sich treu.

Zuguterletzt habe ich dies alles aufgeteilt in die Bereiche Artlens, Streetlens und Frontlens, um wenigstens noch thematische Schubladen bilden zu können.

Daneben ist die pure Fotografie getreten, die sich immer mal wieder als Thema in einem Artikel findet oder bei Lenstrip – da ist der Name dann Programm.

Die Schwerpunkte wechseln auch.

In dieser Zeit habe ich größte persönliche Krisen, Schicksalsschläge und soziale Verwerfungen erleben müssen und überlebt.

Daher ist dies alles mehr.

Es ist gelebte Fotografie oder Leben mit der Fotografie. Die Texte sind fast alle theoretische Aufarbeitungen gelebter Fotopraxis und Lebenszeit und echte Originale.

Da bisher jeden Monat Gedanken oder Fotos hinzugekommen sind, ist Fotomonat für das gesamte Projekt der richtige Name.

Fotomonat.de von Michael Mahlke aus Remscheid wurde Ende 2016 stillgelegt, weil die Gesetze des Internets anders sind:

Michael Mahlke Remscheid

Michael Mahlke Remscheid

Der ursprüngliche Sinn des Internets war u.a. die Verlinkung auf Texte an anderen Stellen, um gemeinsam Wissen zu erweitern. Und so habe ich viel verlinkt und merkte eines Tages, daß die Verlinkungen verschwunden sind. Daraufhin zitierte ich wesentlich mehr aus den verlinkten Texten, damit wenigstens etwas erhalten bleibt.

Das war gut so, weil meine Blogs hier insgesamt ein unerreichtes Wissen um die Dokumentarfotografie in deutscher Sprache in diesem zeitlichen und aktuellen Zusammenhang zeigen und ich glaube, es gibt so gut wie nichts Vergleichbares für diesen Rahmen.

Aber wie das so ist.

Immer mehr Verlinkungen verschwinden oder werden sogar umgelenkt auf kommerzielle andere Inhalte. Das geschieht dann wohl bewußt und ist link.

Das kann ich gar nicht nacharbeiten und würde auch die authentische Struktur meiner Artikel und der damaligen Wissensbasis zerstören. Es gibt ja kein neues und besseres Wissen zu vielen meiner Themen sondern nur neue Themen.

Und so beginnt eine neue Zeit.

In diesem Sinne …